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Sonntag, 29. Oktober 2017

Experimente mit einer alten Kamera

Statt einem Loch können wir auch echte Linsen oder sogar ein Objektiv verwenden. Ich habe dazu eine alte Spiegelreflexkamera gesucht und werde nun mit ein wenig Seidenpapier testen, wie in den Kamera ein Bild erzeugt wird. Die Objektive einer Kamera haben die Aufgabe, möglichst viel Licht einzufangen und genau an dieser Stelle, an der das Filmmaterial oder der Fotochip sitzen, scharf zu projizieren.

Lochkamera

Die einfachste Kamera, die man bauen kann ist die Lochkamera. Sie besteht aus einem lichtdichten Raum und einem kleinen Loch in einem der Wände. Wenn der Raum groß genug ist, damit man sich darin aufhalten kann, wird man nach einiger Zeit, nachdem sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben, an der dem Loch gegenüberliegenden Wand eine Abbildung der Welt außen sehen können. Das kleine Loch dient dabei dazu, das Licht zu bündeln und funktioniert dabei genauso wie eine Linse. Nachdem ein solcher Raum selten zur Verfügung steht, kann man auch mit zwei Papprollen oder einer kleinen Schachtel eine Lochkamera bauen, allerdings funktioniert sie nur eingeschränkt. Aber eins nach dem anderen.